Text: Reportage über Reiseveranstaltung

Textauszug

Sonntag, 3. Oktober 2004 – Tag der Deutschen Einheit
Panorama-Museum Bad Frankenhausen

Eingebettet in die idyllische Landschaft am Südhang des Kyffhäusergebirges (Nordthüringen) thront weithin sichtbar oberhalb von Bad Frankenhausen ein zylindrischer Zweckbau, der als Kernstück eines der spektakulärsten Auftragsprojekte jüngerer Kunstgeschichte beherbergt - das Monumentalgemälde “Frühbürgerliche Revolution in Deutschland” (1983-1987) von Werner Tübke.
Das Panorama-Museum wurde in das Blaubuch der Bundesregierung als ein "Kultureller Gedächtnisort" mit besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.
Eröffnet am 14. September 1989 und ursprünglich gedacht als “Gedenkstätte” zur historischen Legitimation des Staates DDR, gelang es Werner Tübke, in Form einer Rotunde ein geschichtsträchtiges “theatrum mundi” (Welttheater) von zeitlos-universalem Anspruch zu schaffen. Entstanden ist ein Kunstwerk, das im Spiegel individueller Befindsamkeiten des Künstlers Grundfragen menschlicher Existenz thematisiert und im Ringen um die Bewahrung humanistischer Werte deren stete Gefährdung fassbar werden lässt. Mit dem Monumentalgemälde, für das im Vorfeld eigens ein gesamter Gebäudekomplex erschaffen wurde, verbindet sich für Werner Tübke ein knapp zwölfjähriger Schaffensprozess, der die unglaubliche geistige und körperliche Leistung nur erahnen lässt. Die Dimension des Gemäldes von 14 mal 123 Metern, die künstlerische Qualität und die Einmaligkeit des Projektes verleihen dem Panorama Museum seinen außergewöhnlichen Charakter.
So weit die offizielle Auslobung auf der Homepage des Panorama-Museums >http://www.panorama-museum.de <.

Als wir uns mit dem Bus nähern überwiegt die Skepsis. Wie kann man in so eine idyllische Landschaft einen derart hässlichen Klotz stellen? »Der sieht aus wie der Gaskessel in Stuttgart«, meint Ernst. Andere sehen ein abgestürztes Ufo in dem Komplex. Steht man dann davor ist die Nähe zur nazistischen Monumental-Architektur nicht zu verleugnen. Wie gesagt – wir sind äußerst skeptisch.
Über Freitreppen erreichen wir die erste Galerie-Ebene. Hier finden ständig wechselnde Ausstellungen statt. Auch jetzt hängen da ein paar „Schinken„, die, wahrscheinlich muss man den oder die Künstler eher bedauern, von der Mehrheit links oder rechts liegen gelassen werden, denn alles strebt natürlich in die riesige Rotunde.
Wir betreten einen abgedunkelten Raum. Die Menschen sind nur als Silhouetten wahrzunehmen. Rundum und verstreut im Raum stehen Sitzgelegenheiten, die den Blick in die Runde ermöglichen. An der Wand dann das Monumentalgemälde von Tübke. Im ersten Moment sieht man vor lauter Wald die Bäume nicht. Eine unglaubliche Vielfalt an Szenen, Zitaten, Portraits, Alegorien, stürzt auf den Betrachter nieder und – wer würde da widersprechen wollen – gäbe es da nicht die Führung, die Erläuterung dessen, was man vor Augen hat – die allermeisten stünden wie der Ochse vor dem Berg.
Wir kommen etwas spät, die Führung hat schon begonnen, wir klinken uns ein.
Vom Boot der Handwerker hören wir, das gestrandet auf Land liegt, obwohl die Ruderer noch versuchen es vorwärts zu bewegen. Ein Symbol für den Niedergang der Zünfte, die schwere Zeit dieses Standes. Von den neun Musen wird erzählt, die sich von Deutschland abwenden, nach Griechenland ziehen wollen, denn in Deutschland regiert nur noch das Geld und die Macht. Thomas Müntzer steht inmitten der längst verlorenen Schlacht bei Frankenhausen, wohl wissend: Das ist das Ende.
Der Teufel hält die Fäden einer Menschenfalle, in die – vom Weibe angelockt – die geilen Mannsbilder abstürzen.
Justitia ist nicht blind, wurde vom Geldadel bestochen und neigt die leere Waagschale doch den Bauern zu.
Die Flut der Bilder ist schier endlos. Man munkelt von über 3.000 Figuren, aber keiner habe sie jemals wirklich gezählt. Man sagt, Tübke hätte sich nie über die Inhalte seiner Arbeit ausgelassen. Jeder solle sich sein eigenes Bild machen. Aber wer ist so gebildet, dass er all die Zitate, historischen Zusammenhänge, wirklich interpretieren kann? Also lauschen wir weiter, was uns die sympathische und doch so durchdringende Stimme der Erzählerin zu sagen hat.
Apokalypse, Johann Gensfleisch zu Gutenberg, Paracelsus, Erasmus von Rotterdam, Fugger, Dürer, Riemenschneider ... wer kann sich das nur alles merken. Die Menschen, die unter der Last der Kirchendoktrin stöhnen, der Ablasshändler, der vom Mopp an den Händen aufgeknüpft und verhöhnt wird; der Turm zu Babel, der vom vergeblichen Streben der Menschheit nach göttlicher Machtfülle spricht; die Kugel in der die Erde noch als Scheibe dargestellt ist, die aber – wie das Weltbild des Mittelalters – schon einen Riss bekommen hat.
Ich denke, jeder ist irgendwie gefangen von diesem gigantischen Werk. Sicher, der künstlerische Aspekt ist nicht zu unterschätzen, all das muss erst mal auf die Leinwand gebracht werden. Viel mehr aber fasziniert mich die schier unglaubliche Zitatenfülle, das enorme Wissen, die in dieses Projekt eingeflossen sind. Und auch diejenigen, die all die Zitate entschlüsselten, die interpretieren und erklären, haben durchaus meine Hochachtung. Selbst unter dem Aspekt, dass Tübke drei Jahre Zeit hatte, das Thema, die Aufgabenstellung, die geschichtlichen Hintergründe, die künstlerischen Ausdrucksformen zu studieren, bleibt die Leistung ohne Abstriche grandios. Schade eigentlich, dass wir wieder keine Zeit haben, länger zu verweilen, die Bilder, die Erklärungen mehrmals anzuschauen, anzuhören. Wir hätten sicher viel mehr mitgenommen.
So trällern wir mal wieder ein Liedchen auf den Treppen, schlendern zum Bus zurück, denn heute Vormittag muss noch die Stadtbesichtigung Frankenhausen und das Kyffhäuser-Denkmal durchgezogen werden. So ist das halt nun mal bei organisierten Trips. Auf der Fahrt nach Frankenhausen werfen wir einen letzten Blick auf den „Gaskessel„. Die Skepsis gegenüber dem Monumentalbau ist der Hochachtung gegenüber dem Werk gewichen.

Das Kyffhäuser-Denkmal

Ehrlich, wer von uns ist in Geschichte so sattelfest, dass er spontan auch nur ein einminütiges Referat über die Barbarossa-Sage und den Kyffhäuser hätte vortragen können. Ich jedenfalls nicht. Auf der anderen Seite kommt man sich doch ein wenig banausenhaft vor, angesichts dieser urdeutschen Historie, dieses germanischen Monuments. Und was macht man heutzutage, sucht man nach Basis- oder Hintergrund-Information? Man klickt mal kurz ins Internet. Hier das Ergebnis. Unkommentiert und unzensiert von der Homepage: >http://www.roskothen.com/kyff/< auf der noch einiges mehr zum Denkmal, dessen Entstehung und Geschichte nachzulesen ist.

Sein Bart ist nicht von Flachse,
Er ist von Feuersglut,
Ist durch den Tisch gewachsen,
Worauf sein Kinn ausruht.
Er nickt als wie im Traume,
Sein Aug´, halb offen, zwinkt;
Und je nach langem Raume
Er einem Knaben winkt
Er spricht im Schlaf zum Knaben:
"Geh hin vors Schloß, o Zwerg,
und sieh, ob noch die Raben
herfliegen um den Berg!"
Und wenn die alten Raben
Noch fliegen immerdar,
So muß ich auch noch schlafen
Verzaubert hundert Jahr.
Der alte Barbarossa,
Der Kaiser Friedrich.
Im unterird´schen Schlosse
Hält er verzaubert sich.
Er ist niemals gestorben,
Er lebt darin noch jetzt;
Er ist im Schloß verborgen
Zum Schlaf sich hingesetzt.
Er hat hinabgenommen
Des Reiches Herrlichkeit,
Und wird einst wiederkommen
Mit ihr zu seiner Zeit.
Der Stuhl ist elfenbeinern,
Darauf der Kaiser sitzt;
Der Tisch ist marmelsteinern,
Worauf das Haupt er stützt.
Friedrich Rückert (1817)

Die Sagenwelt der Menschen ist schon sehr alt. Zunächst beziehen sich die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen, die in den Sagen zum Ausdruck kommen, auf die Götter. Später werden berühmte Kaiser zum Mythos.
Grundtenor aller Sagen ist der Gerechtigkeitssinn der einfachen Menschen. Das Wunschdenken war oft die einzige Möglichkeit, sich über widerfahrenes Unrecht zu trösten. Die Sehnsucht nach einem geordneten, friedlichen Leben und einer gerechten Obrigkeit verband sich mit dem "einstmals wiederkehrenden Kaiser".
Drückende Not und soziale Mißstände im deutschen Reich nach 1250 waren ein Nährboden für die Entstehung eines großen Sagenkreises. Krieg und Elend, zahllose soziale, weltliche wie geistliche Missstände erinnerten das Volk an die einstige Reichsherrlichkeit unter den Staufern.
Der Zweifel am Tode Friedrich II., der fernab von Deutschland in Italien starb, ist die Vorstufe der Barbarossa- oder Kyffhäusersage. In der sächsischen Weltchronik von 1521 heißt es: " Zu diesen Zeiten sagte man, daß Kaiser Friedrich gestorben sei. Ein Teil des Volkes sagte, er lebe noch. Der Zweifel währte lange Zeit." Das Auftreten "falscher Friedriche" bereits in den 80iger Jahren des 13. Jh. bestärkte die Menschen in ihrem Glauben.
Die Kaisersage berichtet, dass der "wiederkehrende Kaiser" zunächst "überall" als Waller (Wanderer) oder Pilger umherwandere.
Im 15. Jh. lokalisierte sich die Sage vornehmlich auf den Kyffhäuser.
In seiner "Düringischen Chronik" schreibt Johannes Rothe "...daß keißer Fredrich noch lebe ... unde der herwander zu Kuffhußen yn Doringen uf dem wusten Sloße unde oude ouch uf anderen wusten burgen die zu dem reiche gehoren."
Die Sage konzentrierte sich in einem Gebiet, das ehemaliges Zentrum mittelalterlicher kaiserlicher Macht war. Hier, wo die Zersplitterung des Reiches nach 1250 besonders stark und die feudalen Machtkämpfe erbittert waren, war die Sehnsucht der Menschen nach einem geordneten und friedvollen Leben ausgeprägter als anderswo.
In den Überlieferungen des 14. und 15. Jh. wurde vielfach nur der Name Friedrich genannt, es bleibt also offen, ob Friedrich I. Barbarossa oder sein Enkel Friedrich II. gemeint war. Das Volksbüchlein (1519) "Eine wahrhafftige historij von dem Kaiser Friederich der erst seines namens, mit ainem langen roten bart, den die Wahlen (Italiener) nenten Barbarossa", sprach erstmals von Friedrich I. als Sagenkaiser und setzt ihn auch in den Berg hinein. Denn es heißt weiter: "... er sei noch lebendig in einem holen perg, soll noch herwider kommen ... und sein schilt noch an den dürren Paum hengken...."
Über einen längeren Zeitraum hinweg wurde es um die Sage ruhiger. Später reicherte sich der Sagenstoff mit ausschmückenden Elementen (Rabenmotiv) an.
1703 fasst der Nordhäuser Stadtphysikus Behrens die grundlegenden inhaltlichen Elemente der Sage zusammen: "... auch Keyser Friederich der Erste, Aenobarbus oder Barbarossa, das ist Rothbart, zubenahmt, sich selbst mit etlichen der Seinigen in diesen Ort verfluchet habe, auch dieserwegen mit ihnen daselbst auf der Banck, an einem steinernen Tisch sitzend, und den Kopf in der Hand haltend, ruhe oder schlaffe, dem Käyser aber sey sein rother Bahrt durch den tisch bius auf die Füße gewachsen, nicke stetig mit dem Kopfe und zwinckere mit den Augen als wenn er nicht recht schlieffe, oder bald wieder aufwachen wolle ... und sein verlassenes Keyserthum auf das Neue antreten und bestätigen werde."
Da Friedrich I. Barbarossa sich auf jeden Fall ein Mal in der Nähe der Reichsburg Kyffhausen, in der Königspfalz Tilleda aufhielt und mehrer Male in benachbarten Pfalzen, liegt es nahe, dass er zum Sagenkaiser wird. Auch hielt sich Barbarossa den größten Teil seiner Regierungszeit in Deutschland auf, was man von seinem Enkel Friedrich II nicht sagen kann.
Die Kyffhäusersage hat auch immer an einem einfachen Sagenbild festgehalten - Der Kaiser spricht mit dem gemeinen Mann, dem es glückt, ihn zu sehen, von seiner Wiederkehr auf die Erde.
Hier am und um den Kyffhäuser hat sich ein reicher Sagenkranz gebildet und nur hier konnte diese deutsche Volkssage ihre wirksamste und einzigartige Verwirklichung finden.
In der deutschen Romantik, Anfang des 19.Jh. richtete man seine Aufmerksamkeit verstärkt auf das Mittelalter. Die Kyffhäusersage wurde neu belebt. Ludwig Bechstein und auch die Gebrüder Grimm haben uns einen reichen Sagenschatz hinterlassen.
Mit dem Zusammenbruch des Deutschen Kaiserreiches 1806 und der erneuten Zersplitterung des Reiches besann man sich auf die einstige Reichsherrlichkeit unter den Staufern, besonders auf Barbarossa. 1817 entstand das bekannte Gedicht von Friedrich Rückert . " Der alte Barbarossa" - das zum Inhalt der Kyffhäusersage wurde. Das Gedicht war Pflichtstoff in der Schule und viele Menschen kamen so mit der Idee und den Gedanken der Sage in Berührung. In den Jahren bis 1871 wurden der Kyffhäuser (die Ruinen der alten Reichsburg) und ebenso die Barbarossasage zum Symbol für die Freiheitsbestrebungen der fortschrittlichen Kräfte, die für die Entstehung eines deutschen Nationalstaates eintraten. Einer ihrer Hauptgedanken war die Hoffnung, die Sehnsucht und der Wunsch nach einem geeinten Deutschen Reich. Die Barbarossasage entwickelte sich in dieser Zeit zur Nationalsage des deutschen Volkes.
Es gibt mehrere Berge, in denen Barbarossa schlafen soll. Einen bei Kaiserslautern, auch der Untersberg bei Berchtesgaden. Aber der Kyffhäuser ist der bekannteste Berg - hier weiß man, dass er hier schlafen soll - und hier sucht man ihn.
Auf dem Parkplatz des Denkmals angekommen, hasten wir bergan. Auf der Seite, von der wir uns dem Denkmal nähern, kann man das Monument erst ausmachen, wenn man unmittelbar am Fuße der Anlage steht. Und das, obwohl die Dimension von Areal und Turm beileibe nicht klein dimensioniert ist.
Wir erfahren ein paar Hintergründe zum Denkmal, die – ich erwähnte das schon – am besten aus der einschlägigen Literatur nachgelesen werden sollten. Interessant vielleicht, dass man nach dem zweiten Weltkrieg daran dachte, das ganze Gelände zu sprengen. Es war ausgerechnet wohl ein russischer General, der das mit den Worten verhinderte: »Ihr deutschen solltet endlich zu eurer Geschichte und deren Monumenten stehen.« Und weil dem so ist, stehen wir jetzt von diesem Koloss, erfahren, dass die in den roten Sandstein gehauene Skulptur von Barbarossa 6 Meter, die Bronzestatue von Wilhelm dem 1. zehn Meter hoch ist und dass im Bauch des Pferdes eine Skatrund am runden Tische durchaus Platz hätte.
Trotz der inzwischen schon etwas strapazierten Beinmuskulatur entschließen sich die meisten, die 247 Stufen zur obersten Aussichtsplattform zu erklimmen. Die schöne Aussicht dort oben kann man allerdings nur bedingt genießen, denn der Platz ist beengt, von unten drängen die nächsten Gucker, also schnell ein Foto im weltgrößten »artfield« der Welt geschossen und wieder 247 Stufen hinab. Wir schlendern zum Bus und sind in Gedanken schon fast auf der Heimfahrt.

Das Artfield des Hermann Nitsch

Hermann Nitsch ist eine ganz besondere Figur der Kunstszene. Ganz im Stile eines brillanten Selbstvermarkters hat er nicht zuletzt dadurch Berühmtheit erlangt, dass er in aller Öffentlichkeit Blut- und Sexorgien inszenierte. Die (Kunst-Welt war geschockt, Nitsch war berühmt.
Um so beeindruckender, dass eben jener Hermann Nitsch nun ein so archaisches, ja fast sakrales Monumentalbild in den Acker pflanzen ließ. Aber so ist das nun mal, bist du erst berühmt und anerkannt, dann werden auch die leiseren Töne zur Kenntnis genommen.
Wer mehr zu Hermann Nitsch wissen möchte, hier seine Homepage: >http://www.nitsch.org< und >http://www.artfield.de/kyffhaeuser<
Drei Tage Thüringen neigen sich dem Ende zu. Noch einmal stehen wir an der Essensausgabe des Juventus Schlange. Auch diesmal kann man über die Verköstigung nicht meckern. Das perfekte Orga-Team des Vereins hat noch jedem ein Packerl mit Reiseproviant geschnürt, dann heißt es endlich: Ab nach Kassel. Das heißt, Kassel lassen wir rechts liegen, nehmen den Weg über die neue Autobahn über Erfurt.
Erfurt. Dort findet anlässlich des Tages der Deutschen Einheit die zentrale Gedenkfeier statt. Unser neuer Bundespräsigent gibt sich die Ehre. Reden werden gehalten, die Leistungen gewürdigt, weitere Anstrengungen angemahnt. Ich denke, wer in diesen drei Tagen die Augen offenen gehalten hat muss spüren und erkennen: diese Aufgabe war und ist gewaltig. Eine Menge ist geschehen, noch mehr muss passieren, um Will Brandts Vermächtnis: »Jetzt wird zusammenwachsen, was zusammen gehört« wahr werden zu lassen. In Nordhausen blühen die Gartenschaulandschaften schon. Anderswo warten die Menschen noch auf die Aussaat. Solidarität bleibt gefragt. Am besten jeder von uns verinnerlicht das und sieht das Positive, das zweiferlsfrei am Werden ist.
Gegen Mitternacht kommen 75 Öschelbronner, müde, aber um ein ganzes Füllhorn neuer Erfahrungen und Erkenntnisse reicher, zuhause an.
Fazit? Ein Trip mit dem Gesangverein verspricht immer mindestens zweierlei.
Viel fröhliche Geselligkeit und eine Menge an nachhaltigen Eindrücken.

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