Kunde: Pädagogische Hochschule Heidelberg
Text: Image-Flyer

Lehrerbildung in Heidelberg

Persönlichkeit bilden,
Leben gestalten,
Professionalität entwickeln

Eine berufsnahe Verbindung wissenschaftlichen Know-hows mit schulpraktischer Ausbildung zeichnet das Studium an der Pädagogischen Hochschule
Heidelberg aus. Schon 1904 als Bildungsanstalt für Volksschullehrer gegründet, wurde sie 1962 in eine wissenschaftliche Hochschule für die Lehrerausbildung umgewandelt. Die sechs lehrerbildenden Hochschulen Baden-Württembergs haben im Verbund der Hochschulen Deutschlands eine besondere Chance: Nirgendwo sonst ist die Verzahnung von Studium und Unterricht so weit entwickelt wie hier. Mit über 3700 Studierenden und 160 Lehrenden zählt die Pädagogische Hochschule Heidelberg zu den größten des Landes und übernimmt dadurch viel Verantwortung für die Qualität des Lehramts-studiums. Auf das Referendariat als zweite Phase dieser Ausbildung werden die künftigen Lehrer hier praxisorientiert vorbereitet.

Studieren...

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg kann zwischen unterschiedlichen Studiengängen gewählt werden. Sechs Semester dauert das Studium für künftige Grund- und Hauptschullehrer. Das erste Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen wird nach sieben Semestern absolviert. Sehr begehrt sind Studienplätze der Sonderpädagogik, in der sich die Ausbildung über acht Semester erstreckt. Sonderpädagogik kann darüber hinaus als Aufbaustudiengang nach einem Lehramtsstudium belegt werden. Erweiterungsstudiengänge wie Interkulturelle Pädagogik, Beratung, Ethik, Medienpädagogik, Informatik und Theaterpädagogik sowie für das Lehramt an Sonderschulen Mobilitätserziehung, Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger Behinderung, sonderpädagogische Frühförderung und Rhythmisch-musikalische Früherziehung ermöglichen individuelle Zusatzqualifikationen. Angeboten wird außerdem – nach Abschluss des Hochschulstudiums – ein Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Schul- oder Sonderpädagogik sowie ein Aufbaustudium für künftige Doktoranden.

... und Forschen

Literatur zur Erziehungswissenschaft, zu den Fachdidaktiken und Fachwissenschaften bildet den besonderen Schwerpunkt der Hochschulbibliothek. In didaktischen Werkstätten werden Unterrichtsmaterialien für die jeweiligen Schularten gesammelt. Für multimediales Arbeiten stehen moderne Einrichtungen zur Verfügung. Wer in Übungen und Seminaren, bei Haus- und Forschungsarbeiten seine wissenschaftlichen Fähigkeiten entdeckt, kann sich auf vielfältige Weise weiter qualifizieren. Von der Möglichkeit zur Promotion machen Studierende, abgeordnete Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitglieder der einzelnen Fächer Gebrauch. Dem akademischen Nachwuchs wird auch die Chance zur Habilitation geboten. In zahlreichen Forschungsprojekten, die sich auf pädagogische, didaktische und für den Schulalltag relevante Fragen konzentrieren, spielt Nachwuchsförderung eine wichtige Rolle. Namhafte Wissenschaftler diskutieren zentrale gesellschaftliche Themen im weit über die Hochschule hinaus bekannten „Dienstagsseminar”. Die Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung wendet sich mit ihrem vielfältigen Angebot an Personen, die in wirtschaftlichen, politischen, sozialen und anderen Berufsfeldern als „Trainer” tätig sind.

Professionalität entwickeln

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bereitet auf den Schulalltag umfassend vor. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer werden in ihren individuellen Begabungen von qualifizierten Wissenschaftlern gefördert und mit einem vielseitigen Beratungsangebot unterstützt. Im konstruktiven Zusammenspiel der unterschiedlichen Studienbereiche kann jeder einzelne sein persönliches Lehrerprofil aus den Bausteinen der Ausbildung entwickeln:
• Im Studium der Erziehungswissenschaft werden die Basisqualifikationen für die schulische Arbeit erworben.
• Mehr als 25 wählbare Unterrichtsfächer
vermitteln wissenschaftliche und didaktische Kenntnisse für den Unterricht, die auf die Interessen, Möglichkeiten und Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern abgestimmt sind.
• Unter Anleitung erfahrener Hochschuldozenten und Lehrer kann das erworbene Wissen in regelmäßigen Schulpraktika von Beginn des Studiums an umgesetzt sowie Lehrfähigkeit entwickelt und reflektiert werden.

Persönlichkeit bilden

Die erzieherische Tätigkeit erfordert ein besonderes Berufsethos. Denn neben der Wissensvermittlung wirken Lehrer und Lehrerinnen mit an der verantwortungsvollen Aufgabe, die nachwachsenden Generationen in die soziale Gemeinschaft einzugliedern. Mit ihren Verhaltensweisen und Wertorientierungen geben sie Schülern ein Vorbild für ihr Handeln und unterstützen sie in ihrer individuellen Entwicklung. "Erst die grundlegende Bildung der eigenen Persönlichkeit während des Studiums versetzt den angehenden Lehrer in die Lage, ihm anvertraute Mädchen und Jungen umfassend zu erziehen. Soziale, technische und sportliche Fähigkeiten, musische und künstlerische Begabungen gelangen in der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden zur Entfaltung", so Rektor Prof. Dr. Ludwig Schwinger zur Leitidee der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

(Textauszug)

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