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Kunde:
Helmut Aretz Stiftung
Text: Presseveröffentlichung „Kinderkrebshilfe“
Der
Förderverein zur Unterstützung der
Kinder-Krebs-Klinik in Karlsruhe erhält Spende der
Helmut Aretz Stiftung
So mancher
Bereich der Wirklichkeit findet fast ausschließlich
unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Sicher
ist es verständlich, daß ‘man’ –
stimmt die eigene Gesundheit und die der Lieben in der Familie
– sich dem Thema Behinderung oder schwerste Erkrankung
nur zu gerne entzieht. Und doch: Es kann uns alle treffen,
unerwartet, vielleicht schon morgen, und dann?
So oder
ähnlich ging es den Eltern, die eines schrecklichen Tages
erfahren mußten: »Ihr Kind hat Krebs«. Was
für ein Leid, welch gigantisches seelisches und auch
wirtschaftliches Problem bricht da über Personen, ganze
Familien herein. Auf einmal spielt sich das Leben nicht mehr
zu Hause ab, sondern in den Krankenzimmern, Gängen, Untersuchungssälen
eines Krankenhauses; und das, mit ziemlicher Sicherheit, weit
weg vom eigenen Wohnort. Dabei ist es selbstverständlich,
daß die Kleinen nicht alleine gelassen werden können
und dürfen. Mami oder Papi werden in dieser Zeit dringender
benötigt denn je. Also muß einer der beiden in
die Klinik ‘umziehen’. Welche Probleme dabei auf
jeden einzelnen, aber auch auf das Krankenhaus zukommen, kann
man sich jetzt sicher leicht ausmalen.
Das
Engagement des Fördervereins ist bewundernswert.
Ihm ist
es zu danken, daß die onkologische Abteilung der Karlsruher
Kinderklinik – hier werden krebskranke Kinder behandelt
und betreut – inzwischen so vorbildlich ausgestattet
ist, daß das große Leid der ‘Bewohner’,
also der kranken Kinder und deren Eltern, zumindest in dieser
Hinsicht ein wenig aufgefangen wird. Und so verwundert es
nicht, wenn Frau Gudrun Schütte und Herr Arno Scheubeck,
beide im Vorstand des Fördervereins, von der positiven
Atmosphäre sprechen, die – trotz alledem –
in der Abteilung überwiegend herrscht. Man spürt
überall das große Engagement und die Liebe, mit
der dieser Einsatz eingebracht wird. Wir alle wissen: Der
Heilungsprozess bei schwersten Krankheiten ist ganz erheblich
auch vom psychischen Befinden abhängig. Das kindgerechte
Umfeld, die akzeptablen Bedingungen für die ‘Mitbewohner’
Eltern, spielen hier also eine große, oft sogar die
entscheidene Rolle. Heute
stehen die Heilungschancen, z.B. für an Leukämie
erkrankte Kinder, bereits bei 80%, vorausgesetzt, die Krankheit
wird rechtzeitig erkannt und kann sofort optimal behandelt
werden. In schweren Fällen ist ein Klinikaufenthalt von
bis zu 2 Jahren denkbar (noch einmal, in dieser Zeit lebt
auch ein Elternteil überwiegend in der Klinik!). In Zeiten
des knappen Geldes ist für Ausstattung, Ausschmückung,
Atmosphäre in einer Klinik kaum Kapital vorhanden, private
Initiative ist hier unverzichtbar. Ebenso unverzichtbar ist
also auch die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für
dieses Thema oder anders ausgedrückt:
‘Ohne
Zuwendungen und Spenden geht’s nicht!’
Wolfgang
Ziegler, Vorsitzender der ‘Helmut-Aretz-Stiftung’,
überreichte den Geldbetrag an Gudrun Schüttle und
Arno Scheubeck vom Förderverein, die das Geld wiederum
zum Ankauf eines Röntgen/Video-Systems verwenden werden,
mit dem das Diagnosewesen schneller, effektiver und besser
abgewickelt werden kann. Mit dem Dank an die ‘Helmut-Aretz-Stiftung’,
die im Gedenken an den verstorbenen Firmengründer des
bekannten Karlsruher
Gebäudereinigungs-Unternehmens aretz clean ins Leben
gerufen wurde, ist die Hoffnung verbunden, daß möglichst
viele Mitmenschen an diejenigen denken mögen, die vom
Schicksal hart getroffen werden und oft keine Lobby haben,
außer dem Mitgefühl und der einen oder anderen
Spende aus der Bevölkerung. Ein großes Lob aber
noch einmal an die Initiative des Fördervereins. Was
hier in kurzer Zeit geleistet wurde ist beispielhaft und verdient
ein Höchstmaß an Anerkennung.
Bildunterschriften:
Arno Scheubeck und Gudrun Schütte vom ‘Förderverein
zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik
Karlsruhe e.V.’ freuen sich über den Scheck der
‘Helmut-Aretz-Stiftung’, der vom 1. Vorsitzenden,
Wolfgang Ziegler, (rechts) überreicht wurde. Das freundliche
Ambiente im Elternzimmer der Klinik wurde übrigens ebenfalls
von Spendengeldern finanziert.
Bildunterschriften:
Bis zu 2 Jahren Klinikaufenthalt ist keine Seltenheit für
die Kinder auf der Station. ‘Manche Kinder lernen hier
laufen und sprechen’ erfahren wir von den Verantwortlichen
des Fördervereins. Die Investition in ein kindgerechtes
und wohnliches ‘zuhause’ ist deshalb von zentraler
Bedeutung. Die Spendengelder der ‘Helmut-Aretz-Stiftung’
werden zur Anschaffung eines Röntgen-Video-Systems verwendet,
das das Diagnosewesen verbessern und vereinfachen wird.
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